Marketing Centrum Münster [MCM]
Unternehmens- und Produktmarken stellen für viele Unternehmen den bedeutendsten Vermögensgegenstand dar. Marken dienen zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb und schaffen einen über die technisch-physikalischen Eigenschaften des Produkts hinaus gehenden Kundennutzen. Aus Unternehmenssicht stellt sich vor der Einführung eines neuen Produkts die Frage, ob eine bereits bestehende Marke genutzt bzw. eine neue Marke aufgebaut werden sollte.
Die Relevanz von Markentransfers ergibt sich aus der Tatsache, dass der Aufbau neuer Marken meist sehr hohe Investitionen nach sich zieht. Zudem dauert es lange, eine neue Marke am Markt zu etablieren. Ein Markentransfer ist im Gegensatz dazu vergleichsweise schnell und zu geringeren Kosten möglich. Allerdings kann das neue Produkt einen negativen Einfluss auf die Muttermarke ausüben und so den Markenwert langfristig verringern. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen ein Markentransfer vorgenommen werden sollte.
Es sind sowohl empirische als auch theoretische Arbeiten möglich. Aufgrund der hohen praktischen Bedeutung des Themas gibt es in diesem Forschungsgebiet eine Vielzahl an Untersuchungen. Im Rahmen empirischer Studien sollen spezielle Aspekte des Markentransfers genauer untersucht werden.
Hersteller von Konsum- und Gebrauchsgütern sehen sich
zunehmend mit neuen Herausforderungen konfrontiert; um wettbewerbsfähig
zu bleiben, müssen sie schneller denn je auf sich ändernde
Umweltbedingungen einstellen.
Dabei nimmt der Faktor "Zeit" im
Rahmen von Neuproduktentwicklungen eine immer wichtigere Rolle ein. Zum
einen werden die Unternehmen aufgrund des starken Konkurrenzdrucks dazu
gezwungen, die Entwicklungszeiten immer mehr zu verkürzen, andererseits
ist insbesondere diese Branche durch hohe Flopraten gekennzeichnet.
Deshalb müssen vor und während der Produktentwicklung möglichst schnell Informationen über die aus Kundensicht relevanten Eigenschaften und Ausprägungen sowie deren Vorteilhaftigkeit erhoben werden.
Die
Erfassung von Kundenpräferenzen wird von vielen Marktforschern als
wichtigster Ansatz zur Prognose von Kaufentscheidungen und zur
Neuproduktentwicklung beschrieben. Unbestritten ist, dass die Verfahren
der Präferenzmessung zu den wichtigsten Methoden im Marketing gehören,
da so z.B. bestimmt werden kann, wie ein Produkt gestaltet werden soll, so dass potenzielle Kunden dieses auch tatsächlich kaufen. Zudem können die Auswirkungen von Konkurrenzaktivitäten
bestimmt und entsprechend innerhalb der Produktentwicklung einbezogen
werden. Diese Aspekte spielen eine außerordentlich wichtige Rolle, weil
in den letzten Jahren in vielen Gebrauchs- oder Konsumgütermärkten der
Anteil der Flops an den Neuprodukten enorm gestiegen ist. Für einen
Hersteller ist es deshalb besonders wichtig, möglichst früh potenzielle
Zielgruppen zu identifizieren und diesen ein Produkt anzubieten, das
ihre spezifischen Anforderungen erfüllt.
Es sind sowohl empirische als auch theoretische Arbeiten möglich.
Neben den bereits aufgezeigten Forschungsgebieten bieten wir zahlreiche weitere spannende Themen in verwandten Forschungsbereichen der Markenführung und der Präferenzmessung!
Ansprechpartner: Dipl.-Kfm. Carsten Schulze-Bentrop
Marketing Centrum Münster
Am Stadtgraben 13-15
48143 Münster
Tel.: +49 (0)251 / 83 - 2 28 61
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